Zyban ® ist ein verschreibungspflichtiges Medikament, das das Verlangen nach Nikotin vermindert und damit eine unterstützende Maßnahme zur Raucherentwöhnung darstellt.
|
 |
Produkt |
Mengen & Preise inkl. Versand |
Bestellung |
 |
Zyban 150 mg |
60 Retardtabletten - 196,00 € |
 |
|
Zyban 150 mg |
90 Retardtabletten - 262,00 € |
 |
|
Zyban 150 mg |
120 Retardtabletten - 326,00 € |
 |
|
 |
|
|
|
 |
Wie wirkt Zyban ® ?
Nikotingenuss führt zur erhöhten Konzentration von Dopamin und Noradrenalin im Gehirn. Der Botenstoff Dopamin erzeugt einen Genusseffekt, ist aber auch hauptverantwortlich für die Sucht. Noradrenalin wirkt wie Adrenalin, es erhöht die Aufmerksamkeit und steigert die Leistungsbereitschaft. Durch ständigen Nikotingenuss gewöhnt sich der Körper an die erhöhte Konzentration dieser Botenstoffe. Bei Nikotinentzug sinkt diese Konzentration und der Körper reagiert mit Entzugserscheinungen in Form von Konzentrationsstörungen, Nervosität und Reizbarkeit. Hier setzt die Wirkung von Zyban ein. Es hält die Konzentration von Dopamin und Noradrenalin im Gehirn konstant und verhindert damit die Entzugssymptome und das starke Verlangen nach der Zigarette.
Dosierung, Art und Dauer der Anwendung
Zyban sollte von Rauchern eingenommen werden, die genügend Motivation besitzen, um das Rauchen aufzugeben. Es wird empfohlen, mit der Behandlung zu beginnen, solange man noch raucht. In der zweiten Behandlungswoche sollte dann ein Termin festgelegt werden, zu dem das Rauchen eingestellt wird.
Zyban Retardtabletten werden unzerkaut mit Wasser geschluckt. Die Dosierung für die ersten 6 Tage beträgt 1 mal täglich 1 Tablette. Danach wird die Dosierung auf 2 mal täglich 1 Tablette gesteigert.
Ältere Personen ab 65 Jahre nehmen 1 Tablette täglich.
Die Tabletten sollten im Abstand von mind. 8 Stunden eingenommen werden.
Die tägliche Maximaldosis von 300 mg darf keinesfalls überschritten werden.
Die übliche Behandlungsdauer beträgt 7 Wochen.
Spezielle Patientengruppen
Zyban darf während der Schwangerschaft und während der Stillzeit nicht eingenommen werden. Schwangere sollten ohne eine medikamentöse Behandlung mit dem Rauchen aufhören.
Zyban sollte bei älteren Patienten ab 65 Jahren mit Vorsicht angewendet werden. Eine erhöhte Empfindlichkeit älterer Personen ist nicht auszuschließen. Die empfohlene Dosierung für ältere Patienten beträgt 150 mg einmal täglich.
Wann darf Zyban nicht angewendet werden?
Zyban darf nicht eingenommen werden bei:
bekannter oder vermuteter Überempfindlichkeit gegenüber Bupropionhydrochlorid oder einem anderen Bestandteil des Präparates;
bestehender Epilepsie resp. anderen Anfallserkrankungen;
Schwangerschaft und während der Stillzeit;
bestehender oder früher diagnostizierter Bulimie oder Magersucht;
Patienten mit einem bestehenden Tumor des Zentralnervensystems;
Patienten mit schwerer Leberzirrhose;
bei einer bestehenden oder einer früher durchgemachten bestimmten depressiven Erkrankung (bipolare Störung).
Patienten, welche sich zu irgendeinem Zeitpunkt während der Einnahme von Zyban einem akuten Entzug von Alkohol oder Sedativa (insbesondere Benzodiazepine und Benzodiazepin-ähnliche Substanzen), die bekanntermassen bei abruptem Entzug Krampfanfälle auslösen können, unterziehen;
Zyban darf nicht gleichzeitig mit gewissen Arzneimitteln gegen Depressionen oder gegen die Parkinson’sche Krankheit, welche sog. Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmern) enthalten, eingenommen werden.
Nebenwirkungen, Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Zyban auftreten:
Krampfanfälle
In seltenen Fällen können Krampfanfälle auftreten.
Bei ungefähr 1 von 1000 Menschen, die Zyban einnehmen, besteht ein Anfallsrisiko. Wenn während der Therapie ein Krampfanfall auftritt, informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und setzen Sie das Arzneimittel ab.
Überempfindlichkeitsreaktionen
Überempfindlichkeitsreaktionen können auftreten. Diese äussern sich zum Beispiel mit:
Rötung der Haut oder Hautausschlag wie Nesselfieber, Bläschenbildung oder juckendem Hautausschlag. Bei manchen Hautausschlägen ist eine Behandlung erforderlich, insbesondere wenn sie in Verbindung mit Wundstellen im Mund oder an den Augen auftreten.
Ungewöhnliches Keuchatmen oder Atemschwierigkeiten;
Enge und Schmerzen in der Brust;
Anschwellen der Augenlider, Lippen oder Zunge;
Schmerzen in Muskeln oder Gelenken;
Kollaps oder Bewusstlosigkeit.
Falls eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, konsultieren Sie unverzüglich Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und setzen Sie das Arzneimittel ab.
Schlafstörungen
Die häufigste Nebenwirkung bei Patientinnen und Patienten, welche Zyban einnehmen, ist Schlaflosigkeit. Nehmen Sie vorzugsweise Zyban nicht vor dem Zubettgehen ein. Wenn Sie 2 Retardtabletten pro Tag einnehmen müssen, nehmen Sie die erste am frühen Morgen und die zweite am späten Nachmittag ein.
Sonstige Nebenwirkungen
Sehr häufig wurden auch Kopfschmerzen, Mundtrockenheit, Magen-Darmbeschwerden einschliesslich Übelkeit und Erbrechen beobachtet.
Häufig sind Fieber, Schwäche, schnelle Ermüdbarkeit, Schwindel, Juckreiz, Schweissausbrüche, Hautausschläge, Nesselfieber, Zittern, Stimmungsveränderungen, Angstzustände, innere Unruhe, Konzentrationsstörungen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Geschmacksstörungen, Appetitlosigkeit und Sehstörungen aufgetreten.
Gelegentlich wurde ebenfalls über das Auftreten von Brustschmerzen, Verwirrtheit, erhöhtem Puls, Blutdruckerhöhung, Blutdruckabfall, Gesichtsrötung und Ohrgeräuschen (Tinnitus) berichtet.
Sehr selten sind auch folgende Nebenwirkungen aufgetreten:
Herzklopfen, Ohnmacht, Ruhelosigkeit, Reizbarkeit, Feindseligkeit, Aggressivität, wahnhafte Ideen, Veränderung des Persönlichkeitsempfindens, Dinge spüren oder glauben, die nicht wirklich sind (Halluzinationen/Wahnvorstellungen), ungewöhnliche Träume, Missempfindungen (z.B. Kribbeln oder taubes, schmerzhaft brennendes Gefühl), Gedächtnisstörungen, erhöhte Leberenzyme, Gelbfärbung der Haut oder des Weissanteils der Augen (Gelbsucht), Leberentzündung, Verschlimmerung einer bestehenden Psoriasis (Schuppenflechte), Blutzuckerstörungen, häufigeres Harnlassen, Harnverhaltung, Bewegungs- oder Koordinationsstörungen, Zuckungen, Muskelsteifheit, starke Muskelschmerzen, ausgeprägte Muskelschwäche sowie dunkel gefärbter Harn.
|